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Geschichte der FEG Lüneburg e.VAnfänge:Im Jahr 1954 fand sich in Lüneburg eine kleine Gruppe ehemaliger Fallschirmjäger, die die Einsatzmöglichkeit des Fallschirms erkannt hatten, um Helfer und Gerät im Katastrophenfall schnell in schwer zugängliches Gelände zu bringen. In dieser Zeit war der Einsatz von Hubschraubern noch keine Selbstverständlichkeit. Es war die Idee kleine luftbewegliche Fallschirmrettungstrupps für das Deutsche Rote Kreuz (DRK) und für das Technische Hilfswerk (THW) auszubilden.
Dort feierte die Fallschirm-Einsatzgruppe im Juni 2005 auch ihr 50-jähriges Bestehen. Schnell fanden sich weitere Begeisterte und die Gruppe der Fallschirmspringer in Lüneburg wuchs beständig. Bei mehreren Übungen des DRK und des THW wurden die Einsatzmöglichkeiten der Fallschirmspringer mit Hilfe der Bundeswehr demonstriert und verbessert. Mit der Weiterentwicklung und Verbreitung des Hubschraubers verlor jedoch der ursprüngliche Entstehungsgrund mehr und mehr an Bedeutung. In vielen Ländern werden solche Fallschirm-Einsätze auch heute noch durchgeführt. Die bekanntensten sind wohl die sogenannten "Smoke-Jumper" in den USA und Kanada, die insbesondere bei Waldbränden in abgelegenen Gebieten zum Einsatz kommen. Die folgenden Jahre:
Bis zu Beginn der Achtziger Jahre war die Fallschirm-Einsatzgruppe Lüneburg mit über einhundert Aktiven eines der bedeutensten Springerzentren in Deutschland. Die Durchführung der Deutschen Meisterschaften im Jahre 1971 sowie die mehrmalige Ausrichtung der Niedersächsischen Meisterschaften in Lüneburg geben davon ein Zeugnis. Dazu gehören auch zahlreiche sportliche Erfolge. Heimat: Wie der Vereinsname ja schon sagt, ist die ursprüngliche Heimat der FEG e.V. der Flugplatz Lüneburg. Der Flugplatz wurde jedoch 1982 für das Fallschirmspringen geschlossen. Daraufhin wurde der Sprungbetrieb der FEG für drei Jahre in Lübeck-Blankensee durchgeführt. Von
1985 bis 2005
fand die FEG als
eigenständige Sparte im Luftsportclub
Faßberg e.V. auf dem Fliegerhorst der
Bundeswehr ihre springerische Heimat. Seit Anfang 2005 betreibt die Fallschirm-Einsatzgruppe ihren eigenen Sprungplatz in Uelzen-Hansen. Start- und Landeplatz der Absetzmaschine ist der nahegelegene Flugplatz Uelzen-Barnsen. Mit dem dort ansässigen Flugsportverein FSV Cumulus Uelzen arbeiten wir eng und freundschaftlich zusammen. Ausbildung und Sprungbetrieb:
Das Erscheinungsbild der Fallschirmspringer hat sich in
der
über 50-jährigen Vereinsgeschichte sehr gewandelt.
Nicht mehr Rundkappen-Fallschirme, mit den oft sehr harten Landungen
prägen das Bild, sondern vielmehr hochmoderne
Flächenfallschirme, mit denen eine zielgenaue und weiche
Landung fast selbstverstädnlich ist. |